Mit Gottes Segen in die 5. Klasse
Ein leeres Blatt, ein neuer Weg und Gottes Segen: Unter diesem Gedanken stand der Anfangsgottesdienst für unsere neuen 5. Klassen.
Gemeinsam mit ihren Tutorinnen und Tutoren feierten die Schülerinnen und Schüler ihren ersten Gottesdienst als neue Mitglieder unserer Schulgemeinschaft. Zelebrant war Pater Jim, die Ansprache hielt Schulseelsorger Herr Staudner.
Ein leeres Blatt stand dabei symbolisch für den Beginn der neuen Schulzeit. Noch ist nichts festgeschrieben: keine Noten, keine Erfolge, aber auch keine Fehler. „Etwas Neues kann beginnen“, so die zentrale Botschaft der Ansprache. Auf die Fünftklässler wartet ein neues Schuljahr mit unbekannten Fächern, neuen Mitschülerinnen und Mitschülern, neuen Herausforderungen, aber auch vielen Möglichkeiten.
Passend dazu erzählte Herr Staudner von den beiden Jüngern auf dem Weg nach Emmaus. Sie wissen nicht, wie es nach dem Tod Jesu weitergehen soll. Jesus geht mit ihnen, hört ihnen zu und bleibt bei ihnen – auch wenn sie ihn zunächst nicht erkennen. Diese Geschichte wurde zum Bild für den eigenen Weg: Gott geht mit, auch wenn wir noch nicht wissen, was vor uns liegt.
Auch die Fürbitten griffen diese Gedanken auf. Die Tutorinnen und Tutoren baten um Mut für die ersten Schritte, um ein gutes Miteinander, um Kraft, wenn etwas nicht gelingt, und um Freude und Freundschaft im neuen Schuljahr. Immer wieder erklang die gemeinsame Antwort: „Gott, geh mit uns.“
Zum Abschluss erwartete die Fünftklässler ein besonderes Zeichen: Pater Jim segnete kleine Bändchen mit dem Spruch:
„Gott halte auf allen Wegen die Hand über dir,
begleite dich durch Tag und Nacht
und schenke dir seinen Segen.
Gott gebe auf dich acht.“
Anschließend verteilten die Tutorinnen und Tutoren die gesegneten Bändchen an die Schülerinnen und Schüler. Sie sollen die neuen Fünftklässler durch ihren Schulalltag begleiten und sie daran erinnern, dass sie auf ihrem neuen Weg nicht allein sind.
So endete der Anfangsgottesdienst mit einem schönen Zeichen der Gemeinschaft und des Vertrauens. Das Blatt ist noch leer – nun darf es mit Freundschaften, Erfahrungen, Freude, Mut und vielen gemeinsamen Erinnerungen gefüllt werden.
Ein herzlicher Dank geht auch an Frau Bauer, die den Gottesdienst auf der Orgel musikalisch begleitete.